Kosten

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung ergibt sich entweder aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder aus einer Vergütungsvereinbarung. In gerichtlichen Verfahren können die gesetzlichen Gebühren jedoch nicht durch Vereinbarungen unterschritten werden. Die Vereinbarung einer höheren als der gesetzlichen Vergütung ist jederzeit möglich.

coin-1080535_640Allgemeines

In Rechtsangelegenheiten des Zivilrechts zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen, wie z.B. bei Miete, Kauf, Werkleistung, Arbeitsverhältnis etc., berechnen sich die Gebühren grundsätzlich nach dem Gegenstandswert. Dieser bestimmt sich nach dem Wert, welchen die Angelegenheit für den Betroffenen hat. Möchte man beispielsweise eine Person zur Zahlung einer Rechnung in Höhe von 1.500 € auffordern, so beträgt der Gegenstandswert 1.500 €.

Auf diese Weise werden ebenfalls steuerrechtliche (z.B. Einspruch gegen Einkommensteuerbescheid), familienrechtliche (z.B. Scheidung, Unterhaltsansprüche) oder verwaltungsrechtiche (z.B. Baugenehmigung) Angelegenheit berechnet.

Diese Berechnungsgrundlage gilt allerdings grundsätzlich nicht für Bußgeldangelegenheiten und für strafrechtliche oder sozialrechtliche Angelegenheiten.

Um einen Überblick über das mögliche Kostenrisiko zu erhalten, nutzen Sie das folgende Tool:

Hier können Sie bequem eine Kostenberechnung vornehmen. Bei Fragen diesbezüglich helfe ich Ihnen gerne weiter (info@anwalt-bot.de)
Außergerichtliche und gerichtliche Kosten berechne ich grundsätzlich nach dem Gegenstandswert (bzw. Streitwert im gerichtlichen Verfahren).

Beratung

Für eine Beratung erhebe ich grundsätzlich eine Kostenpauschale in Höhe von 119 € inkl. MwSt. Sofern mal eine umfangreiche Klärung notwendig ist, kann die Höhe der Beratungsgebühr bis zu 190 € zzgl. MwSt für Verbraucher betragen. Dies entspricht den gesetzlich zulässigen Kosten für ein Erstberatungsgespräch.

Rechtsschutzversicherung

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, so können meine Kosten von dieser übernommen werden. Ob tatsächlich Deckungsschutz gewährt wird, hängt jedoch davon ab, welche Risiken von dem Rechtsschutzversicherungsvertrag umfasst sind. Teilweise besteht auch eine Selbstbeteiligung, die zunächst von Ihnen zu zahlen ist.
Um auf der sicheren Seite zu sein, setzen Sie sich mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung und bitten Sie um Deckungsschutz. Wird dieser gewährt, so benötige ich lediglich die Schadennummer. Die Abrechnung meiner Gebühren erfolgt sodann direkt mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.
Selbstverständlich kann ich auch in Ihrem Namen um Deckungsschutz bei Ihrer Rechtsschutzversicherung bitten. In diesem Fall bringen Sie bitte zum Besprechungstermin Ihre Rechtsschutzversicherungsnummer mit.

Falls Sie Näheres zur Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe erfahren möchten, gehen Sie auf den entsprechende Link in der Navigations-Leist.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so stehen ich Ihnen gerne zur Verfügung.

02041/3806001